Planbarer Stuhlgang: warum Routinen für den Darm wichtig sind
Die Verdauung orientiert sich an festen Abläufen im Alltag. Viele Menschen bemerken deshalb Veränderungen des Darmrhythmus, wenn sie unter Stress stehen, eine Reise antreten oder sich der Tagesablauf plötzlich verändert. Ein regelmäßiger Stuhlgang hängt auch mit wiederkehrenden Gewohnheiten wie Essenszeiten, Bewegung und Phasen der Erholung zusammen. Gerät dieser natürliche Rhythmus aus dem Gleichgewicht, kann sich auch die Darmentleerung verändern.
Warum sind feste Abläufe für den Darm so wichtig?
Der Darm orientiert sich bei seiner Aktivität am biologischen Tagesrhythmus des Körpers. Die Verdauung, die Bewegungen des Darms und auch seine Entleerungsreize laufen nach wiederkehrenden Mustern ab. Aus diesem Grund ist der Darm auf feste Abläufe angewiesen wie regelmäßige Essens- und Toilettenzeiten.
Besonders nach dem Essen wird die Darmbewegung aktiviert. Fachleute sprechen in diesem Zusammenhang vom sogenannten gastro-kolischen Reflex. Dabei reagiert der Darm auf die Nahrungsaufnahme mit verstärkten Bewegungen, um den Weitertransport des Darminhalts zu unterstützen. Wiederkehrende Abläufe und feste Routinen können deshalb auch beeinflussen, wann der natürliche Entleerungsreiz auftritt.
Welche Faktoren können den natürlichen Darmrhythmus beeinflussen?
Der natürliche Darmrhythmus kann durch verschiedene Faktoren beeinflusst werden. Dazu gehören beispielsweise:ormalen Abläufen der Verdauung, ohne dass Sie diese direkt spüren.
- Stress und Zeitdruck
- unregelmäßige Essenszeiten
- Schichtarbeit oder veränderte SchlafrhythmenReisen und Zeitumstellungen
- Bewegungsmangel
- zu geringe Flüssigkeitszufuhr
- ungewohnte Ernährung
- das wiederholte Unterdrücken des Stuhlgangs
Solche Veränderungen können dazu führen, dass der natürliche Entleerungsreiz seltener oder zu ungewohnten Zeiten auftritt.
Unterdrückter Stuhlgang beeinflusst die Verdauung
Viele Menschen verschieben den Toilettengang im Alltag bewusst, weil sie gerade unter Zeitdruck stehen oder häufig unterwegs sind und sich dort nicht die passende Gelegenheit bietet. Wird der natürliche Entleerungsreiz jedoch regelmäßig unterdrückt, passt sich der Darm mit der Zeit an diese veränderten Abläufe an. Der Reiz zur Darmentleerung wird dadurch von vielen Menschen schwächer wahrgenommen oder er tritt später auf. Aus diesem Grund verbleibt der Darminhalt im Darm, wodurch ihm weiterhin Flüssigkeit über die Darmwände entzogen wird. Der Stuhl wird in der Folge fester und die Entleerung wird erschwert. In der Folge tritt häufig auch eine Verstopfung auf.
So können Sie im Alltag die Darmroutine unterstützen
Regelmäßige Gewohnheiten können dabei helfen, den natürlichen Darmrhythmus zu stabilisieren. Bereits kleine Veränderungen im Alltag reichen oft schon aus, um die Verdauung besser in feste Abläufe einzubinden.
- Feste Essenszeiten: Wenn Sie Frühstück, Mittag und Abendessen zu festen Zeiten einnehmen, wird die Verdauung und die Darmbewegung regelmäßig aktiviert.
- Ausreichende Flüssigkeitszufuhr: Trinken Sie immer ausreichend Wasser, um den Transport der Nahrung durch den Darm und auch die Konsistenz des Darminhalts zu unterstützen.
- Bewegung im Alltag: Körperliche Aktivität, Sport und ausreichend Bewegung können die natürliche Bewegung des Darms fördern.
- Ruhe beim Toilettengang: Stehen Sie permanent unter Zeitdruck – auch beim Toilettengang – dann nimmt dies Einfluss auf den natürlichen Entleerungsreiz.
- Zeit für regelmäßige Gewohnheiten: Wiederkehrende Tagesabläufe helfen dem Körper dabei, seine Verdauungsprozesse besser zu koordinieren.
Wie kann eine planbare Darmentleerung gefördert werden?
Nicht immer fällt es im Alltag leicht, einen festen Rhythmus mit regelmäßigen Gewohnheiten einzurichten. Hinzu kommen besondere Situationen wie Reisen oder ungeplante Veränderungen im Tagesrhythmus. Eine Unterstützung der natürlichen Darmentleerung können lokal angewendete Präparate wie Lecicarbon® leisten. Sie setzen direkt im Enddarm an, also dort, wo auch der natürliche Entleerungsreflex ausgelöst wird. Lecicarbon® nutzt dabei ein CO₂-basiertes Wirkprinzip. Nach der Anwendung entstehen feinperlige Mikrobläschen aus Kohlendioxid, die lokale Reize im Enddarm unterstützen und dadurch die natürliche Darmentleerung fördern können.
Fazit
Da sich der Darm bei seiner Aktivität an festen und wiederkehrenden Gewohnheiten orientiert, können unregelmäßige Tagesabläufe, Stress und Zeitdruck die natürliche Darmentleerung beeinflussen. Regelmäßige Essenszeiten, Bewegung und ausreichend Ruhe unterstützen den natürlichen Darmrhythmus. Kommt dieser dennoch aus dem Gleichgewicht, können Zäpfchen wie Lecicarbon® dabei helfen, die natürliche Darmentleerung gezielt im Enddarm anzuregen.
Pflichtinformationen
Lecicarbon® E/K/S CO2-Laxans
Anwendungsgebiete: Zur kurzfristigen Anwendung bei verschiedenen Ursachen der Stuhlverstopfung, z. B. bei schlackenarmer Kost oder mangelnder Bewegung sowie bei Erkrankungen, die eine erleichterte Stuhlentleerung erfordern. Zur Darmentleerung bei diagnostischen oder therapeutischen Maßnahmen im Enddarmbereich. Kann auch zusätzlich angewendet werden, wenn vorher andere Abführmittel erfolglos genommen wurden. Enthält (3-sn-Phosphatidyl)cholin (Sojalecithin). Packungsbeilage beachten.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
athenstaedt, D-35088 Battenberg (Eder), CH-Brunnen
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