Wie lässt sich die Darmgesundheit im Alltag unterstützen?
Der Darm leistet jeden Tag Erstaunliches. Er verarbeitet Nahrung, nimmt Nährstoffe auf, reguliert den Wasserhaushalt und sorgt dafür, dass unverwertbare Bestandteile wieder ausgeschieden werden. Damit diese Prozesse reibungslos funktionieren, ist der Darm auf bestimmte Voraussetzungen angewiesen. Die Ernährung, Bewegung, Trinkgewohnheiten und tägliche Routinen haben dabei einen größeren Einfluss auf die Darmgesundheit, als vielen Menschen bewusst ist.
Was zeichnet eine gesunde Verdauung aus?
Maßnahme 1: Ballaststoffe für den Darm
Ballaststoffe sind unverdauliche Bestandteile aus pflanzlichen Lebensmitteln. Sie werden im Dünndarm nicht abgebaut und gelangen weitgehend unverändert in den Dickdarm. Dort binden sie Wasser, vergrößern das Stuhlvolumen und können den Weitertransport des Darminhalts unterstützen.
Besonders ballaststoffreiche Lebensmittel sind beispielsweise:
- Vollkornbrot und Vollkornnudeln
- Haferflocken
- Hülsenfrüchte wie Linsen, Bohnen oder Kichererbsen
- Gemüse wie Brokkoli, Karotten oder Kohl
- Obst wie Äpfel, Birnen oder Beeren
- Nüsse und Samen
- Leinsamen oder Flohsamenschalen
Wenn Sie die Ballaststoffzufuhr erhöhen, sollten Sie gleichzeitig ausreichend trinken. Nur dann können die Ballaststoffe ihre wasserbindenden Eigenschaften in Ihrem Darm bestmöglich entfalten.
Maßnahme 2: Ausreichend Trinken ist wichtig
Der Dickdarm entzieht dem Darminhalt fortlaufend Wasser. Wenn über längere Zeit zu wenig Flüssigkeit dazukommt, wird der Stuhl trockener und fester. Dadurch wird der Weitertransport im Darm erschwert und damit auch die Darmentleerung. Ausreichendes Trinken hält den Darminhalt geschmeidig und unterstützt die natürlichen Verdauungsabläufe.
Maßnahme 3: Bewegung als natürlicher Motor der Verdauung
Körperliche Aktivität wirkt sich nicht nur auf die Muskeln und den Kreislauf aus, sondern auch auf die Verdauung. Bewegung fördert die Aktivität der Darmmuskulatur und unterstützt die sogenannten peristaltischen Bewegungen, mit denen der Darminhalt durch den Verdauungstrakt transportiert wird. Gleichzeitig werden durch Gehen, Laufen oder andere körperliche Aktivitäten die Bauchmuskulatur und die Durchblutung im Bauchraum angeregt, was die natürlichen Verdauungsprozesse unterstützt. Bereits regelmäßige Spaziergänge, Radfahren oder mehr Bewegung im Alltag können dazu beitragen, die Verdauung in Schwung zu halten und einem trägen Darm entgegenzuwirken.
Umgekehrt fehlen durch langes Sitzen die Bewegungsreize. Der Darminhalt verbleibt länger im Darm, wodurch ihm mehr Wasser entzogen wird. Die Darmentleerung wird dadurch erschwert.
Maßnahme 4: Die Bedeutung der Toilettenroutine
Der Darm orientiert sich an wiederkehrenden Gewohnheiten. Regelmäßige Mahlzeiten und Toilettengänge stabilisieren den Entleerungsrhythmus. Besonders wichtig ist es, dass Sie den natürlichen Entleerungsreiz nicht ignorieren oder den Toilettengang aus Zeitmangel aufschieben. Wer dem Körper ausreichend Zeit für den Toilettengang gibt und auf die Signale des Darms achtet, unterstützt die natürlichen Abläufe der Verdauung.
Maßnahme 5: Darmgesundheit braucht Regelmäßigkeit
Der Darm reagiert sensibel auf starke Veränderungen des Tagesablaufs. Deshalb können feste Essenszeiten, ein möglichst gleichmäßiger Schlafrhythmus und wenig Veränderungen in den täglichen Abläufen den natürlichen Verdauungsprozess langfristig fördern.
Warum gerät der Darm so schnell aus dem Gleichgewicht und was kann man dagegen tun?
Der Darm reagiert sehr empfindlich auf Veränderungen des Alltags. Viel Stress oder Reisen nehmen oft einen großen Einfluss auf die natürlichen Verdauungsabläufe. In der Folge wird der Darminhalt langsamer weitertransportiert und es entsteht eine Verstopfung.
Umso wichtiger ist es, die natürlichen Abläufe der Verdauung zu unterstützen. Dazu gehören eine ausgewogene Ernährung, ausreichend Bewegung, genügend Flüssigkeit und regelmäßige Gewohnheiten. Treten dennoch gelegentlich Probleme bei der Darmentleerung auf, können Sie Ihre Darmaktivität auf natürliche Weise unterstützen. Lokal wirkende Präparate wie Lecicarbon® setzen direkt im Enddarm an. Dort entstehen feinperlige Mikrobläschen aus Kohlendioxid, die die Darmwand behutsam dehnen und natürliche Reize der Darmentleerung unterstützen.
Fazit
Die Darmgesundheit wird von vielen täglichen Gewohnheiten beeinflusst. Eine ballaststoffreiche Ernährung, ausreichendes Trinken, regelmäßige Bewegung und feste Routinen bilden die Grundlage für eine gesunde Verdauung. Schon kleine Anpassungen im Alltag können die natürlichen Abläufe des Darms langfristig unterstützen. Treten dennoch gelegentlich Verstopfungen auf, unterstützen Sie sanft die natürliche Darmentleerung durch Präparate wie Lecicarbon®.
Pflichtinformationen
Lecicarbon® E/K/S CO2-Laxans
Anwendungsgebiete: Zur kurzfristigen Anwendung bei verschiedenen Ursachen der Stuhlverstopfung, z. B. bei schlackenarmer Kost oder mangelnder Bewegung sowie bei Erkrankungen, die eine erleichterte Stuhlentleerung erfordern. Zur Darmentleerung bei diagnostischen oder therapeutischen Maßnahmen im Enddarmbereich. Kann auch zusätzlich angewendet werden, wenn vorher andere Abführmittel erfolglos genommen wurden. Enthält (3-sn-Phosphatidyl)cholin (Sojalecithin). Packungsbeilage beachten.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
athenstaedt, D-35088 Battenberg (Eder), CH-Brunnen
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