Welche Rolle spielt der Enddarm bei der Darmentleerung?
Wenn von der Verdauung die Rede ist, dann denken die meisten Menschen vorrangig an den Magen und den Dick- bzw. Dünndarm. Doch auch der letzte Abschnitt des Verdauungstrakts übernimmt eine wichtige Aufgabe. Im Enddarm wird der Stuhl gesammelt, bevor er ausgeschieden wird. Gleichzeitig sorgen Nervenreize und die Muskulatur dafür, dass wir den richtigen Zeitpunkt für den Toilettengang wahrnehmen und die Darmentleerung gezielt steuern können. Doch was passiert dabei eigentlich genau und wie können wir diesen Entleerungsreiz im Enddarm gezielt unterstützen?
Was ist der Enddarm und welche Aufgabe hat er im Verdauungssystem?
Der Enddarm ist der letzte Abschnitt des Dickdarms und schließt sich an den sogenannten Grimmdarm an. Zu ihm gehören der Mastdarm, auch Rektum genannt und der Analkanal. Wenn der Darminhalt diese Zone im Verdauungstrakt erreicht, dann ist die eigentliche Verdauung weitgehend abgeschlossen.
Der eingedickte Stuhl wird im Mastdarm gesammelt und gespeichert, bis die Darmentleerung eingeleitet wird.
Damit übernimmt der Enddarm eine wichtige Funktion: Er ermöglicht es dem Körper, den Stuhl nicht sofort auszuscheiden, sondern bis zu einem geeigneten Zeitpunkt zurückzuhalten. Erst wenn sich der Mastdarm zunehmend füllt, entstehen Reize, die schließlich den Stuhldrang auslösen.
Was passiert, wenn sich der Enddarm mit Stuhl füllt?
Je mehr sich der Enddarm füllt, desto mehr wird seine Wand ausgedehnt. Spezielle Rezeptoren in der Darmwand registrieren diesen mechanischen Reiz und leiten entsprechende Signale über das Nervensystem weiter. Dadurch nimmt der Körper wahr, dass eine Darmentleerung bevorsteht und es entsteht der typische Stuhldrang.
Gleichzeitig werden verschiedene Muskel- und Nervenreaktionen in Gang gesetzt, die den Körper auf den Toilettengang vorbereiten. Die Darmentleerung erfolgt dabei nicht automatisch sofort: Ein Teil der beteiligten Muskulatur lässt sich bewusst kontrollieren, sodass der Zeitpunkt der Ausscheidung bis zu einem gewissen Grad selbst bestimmt werden kann.
Wie arbeiten Enddarm und Schließmuskeln zusammen?
Damit der Stuhl kontrolliert ausgeschieden werden kann, arbeiten Enddarm und Schließmuskeln eng zusammen. Vor allem zwei Muskeln sind daran beteiligt:
1. Der innere Schließmuskel arbeitet weitgehend unwillkürlich und wird automatisch über das Nervensystem gesteuert.
2. Der äußere Schließmuskel lässt sich dagegen bewusst anspannen und entspannen.
Ist gerade kein Toilettengang möglich, kann der äußere Schließmuskel angespannt und die Entleerung zunächst hinausgezögert werden. Auf der Toilette entspannt sich die Muskulatur bewusst wieder, sodass der Stuhl ausgeschieden werden kann. Erst dieses Zusammenspiel aus automatischen und bewusst steuerbaren Vorgängen ermöglicht eine kontrollierte Darmentleerung.
Wie lässt sich die natürliche Darmentleerung im Enddarm unterstützen?
Regelmäßige Gewohnheiten unterstützen den Körper dabei, einen natürlichen Rhythmus für die Darmentleerung zu entwickeln. Hilfreich sind feste Essens- und Toilettenzeiten, viel Bewegung und eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr. Auch genügend Zeit und Ruhe beim Toilettengang spielen eine wichtige Rolle. Wer den Stuhldrang regelmäßig unterdrückt, wird ihn auch zunehmend weniger intensiv wahrnehmen.
Gerät die Verdauung dennoch einmal aus dem gewohnten Rhythmus, kann die Darmentleerung zusätzlich unterstützt werden. Ein natürliches Mittel wie Lecicarbon® wird als Zäpfchen direkt im Enddarm angewendet. Dort entstehen feinperlige Mikrobläschen aus Kohlendioxid, die lokale Reize an der Darmwand unterstützen und so die natürliche Darmentleerung anregen können.
Fazit
Der Enddarm übernimmt eine wichtige Aufgabe bei der natürlichen Darmentleerung. Füllt er sich mit Stuhl, dann sorgen die natürliche Dehnung, die Nervenreize und das Zusammenspiel der Schließmuskeln dafür, dass der Stuhldrang wahrgenommen und die Entleerung kontrolliert werden kann. Gerät dieser natürliche Ablauf aus dem Rhythmus, kann Lecicarbon® die Darmentleerung durch sein lokal im Enddarm wirkendes CO₂-Prinzip auf natürliche Weise unterstützen.
Pflichtinformationen
Lecicarbon® E/K/S CO2-Laxans
Anwendungsgebiete: Zur kurzfristigen Anwendung bei verschiedenen Ursachen der Stuhlverstopfung, z. B. bei schlackenarmer Kost oder mangelnder Bewegung sowie bei Erkrankungen, die eine erleichterte Stuhlentleerung erfordern. Zur Darmentleerung bei diagnostischen oder therapeutischen Maßnahmen im Enddarmbereich. Kann auch zusätzlich angewendet werden, wenn vorher andere Abführmittel erfolglos genommen wurden. Enthält (3-sn-Phosphatidyl)cholin (Sojalecithin). Packungsbeilage beachten.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
athenstaedt, D-35088 Battenberg (Eder), CH-Brunnen
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